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Hallo liebe Mitglieder!!!

Ich möchte euch von unserer diesjährigen Fahrt nach Laucha berichten, die zu Pfingsten stattfand. Dieses Jahr konnten wir beim Bundesjugendausscheid in vier Klassen antreten. Im Weiteren folgt die genaue Aufstellung:

Leon Mixer ist in der Klasse „Kleiner UHU“ gestartet und hat konstant eine super Leistung geflogen. Von den maximal zu erreichenden 240 Punkten flog Leon ganze 200 Punkte zusammen. Am Ende belegter er damit den 8. Platz. Wir sind sehr stolz auf ihn, da wir bei diesem Wettkampf den Jugendlichen der halben Nationalmannschaft gegenüber standen.

Nils Kröger flog in den Klassen „Open Gliding“ und „Electric“. Die „Open Gliding Class“ ist Nils technisch sehr gut und sauber geflogen – wenn da nicht immer diese Zeit wäre! Eine Ziellandung bei diesem Zeitstress war leider nie der Fall – doch am Ende war immer noch genügend Zeit übrig, die wir doch voll bekommen haben.

Zum Glück haben wir noch die „Electric-Class“. Die war deutlich besser. Super Zeiten, klasse Landungen und damit kann man sagen: „Einfach bombe gemacht.“ Doch leider hatten wir das Pech einer unserer Meinung nach absoluten Fehlentscheidung zum Opfer zu fallen. Auch ein höflicher Einspruch der Betreuer half da nichts und Nils wurde eine gute Landung aberkannt, sodass er leider von den vorderen Reihen auf den 5. Platz zurück geworfen wurde. Sehr schade, denn Nils war echt super in der E-Klasse!

Cedric Raguse ist, wie wir wissen, schon lange einer unserer Spitzenpiloten. Atemraubende Flugmanöver, wo man beim Hinschauen ums Modell bangen kann, werden von Ceddy seelenruhig mit einem Lächeln gesteuert und gleich noch tiefer geflogen. (Wahrer Neid solche nerven zu haben!) Doch scheinbar helfen solche Qualtäten nicht immer beim Gewinnen eines Wettbewerbes. Hier fehlte leider die Disziplin für ein erfolgsversprechendes Training.

Ceddy hat in diesem Jahr die letzte Chance sich erneut zu qualifizieren. Er gelobt Besserung und wird uns wieder öfters beim Training besuchen, um die Grundlagen einer Landung ohne Motor zu erlernen.

Laucha ist für uns noch viel mehr als nur ein Wettbewerb. Diese Zeit schweißt unsere Truppe immer weiter zusammen und die Jungs lernen so viel übers Fliegen wie wahrscheinlich nirgendwo anders.

Neben dem normalen Modellwettbewerb, darf jeder Teilnehmer noch einen Gastflug im Segelflugzeug machen. So fühlen sie selbst mal, was mit dem Flieger direkt in der Luft passiert und wie er reagieren kann. Desweitern bietet Laucha uns bei Südwestwind einen tollen Hang zum Befliegen. Für viele von uns Nordlichtern war es hier das erste Mal, Erfahrungen im Hangaufwind zu sammen. Gleichzeitig können dort an der Kante auch Drachenflieger und Paraglider, sowie auf dem sonstigen Flugplatz noch Motorflug oder Ballonfahrten beobachtet werden.

Zum Schluss bleibt nur eine Feststellung: Laucha macht seinem Namen als Jugendbildungsstätte allen Ehre. Ihr Angebot ist unschlagbar und es wird nicht nur fliegerisch Bildung geboten, sondern auch eine soziale Gruppenbildung ist das Produkt einer super Jugendausfahrt in eine Welt, die „Flugplatz Laucha“ bzw. „Haus der Luftsportjugend“ heißt.

Ein Bericht von Stephan Döring

Schlagzeilen
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