Der ferngelenkte Segelflug wird bei uns sehr intensiv betrieben – und das nicht ohne Grund. Es ist ausgesprochen reizvoll, im Einklang mit der Natur völlig geräuschlos nach Thermik zu suchen, um dann ohne jede Motorkraft an Höhe zu gewinnen.
Das aus der Hand, am Hochstartseil oder an der Winde gestartete Thermikmodell ist bei uns genauso beheimatet wie Originalnachbauten z. B. einer DG oder ASW mit über 4 Metern Spannweite. Diese Großsegler werden im F-Schlepp mit unserer vereinseigenen starken Schleppmaschine wie die originalen Vorbilder auf Höhe gebracht. Der Anblick dieser majestätisch dahin gleitenden „Superorchideen“ ist beeindruckend.
Um den F-Schlepp hat sich bei uns im Verein eine kleine Gruppe von Schlepp-Piloten und Segler-Piloten gebildet. Zur vereinseigenen Schleppmaschine haben sich weitere starke Schleppmaschinen von Vereinsmitgliedern gesellt. Die Spannweite der Segelflugmodelle geht mittlerweile bis über 6 Meter. Aber auch kleinere Modelle in der 3-Meter Klasse sind dabei und werden mit Schleppern, ausgerüstet mit einem umweltfreundlichen Elektroantrieb, auf Höhe gebracht. Jedes FAG-Mitglied kann sich gerne unserer F-Schlepp-Gruppe anschließen. Und einmal im Jahr veranstalten wir ein F-Schlepptreffen auf unserem Fluggelände, an dem zahlreiche Piloten auch unserer benachbarten Vereine teilnehmen. Den Termin findet man hier auf unserer Homepage unter „Termine“.
Angefangen hat übrigens alles mit Freiflugmodellen, der ursprünglichsten Form des Modellfluges überhaupt. Berühmtes Beispiel hierfür ist der „Kleine Uhu“, jahrzehntelang vertrieben über die ehemals marktführende Firma Graupner. Entworfen wurde dieses Muster von unserem ehemaligen Vorsitzenden Werner Thies.